Klassifikation von Produkten und Produktionsverfahren

Ein Teil des Projekts DiHP ist die Herausbildung eines Klassifikationsframeworks für Produkte und Produktionsverfahren im Bereich der additiven Fertigung als Kernvoraussetzung zum Aufbau der Plattform.

Dazu erfolgte zunächst eine Einordnung der additiven Fertigung in herkömmliche Fertigungsverfahren. Nach einer Analyse verschiedenster additiver Fertigungsverfahren, wurden diese anhand ihrer Kriterien bzw. Charakteristika strukturiert. Die Charakteristika der Fertigungsverfahren sind abhängig vom zu verarbeitenden Material. Eigenschaften der additiven Fertigungsverfahren im Kunststoffbereich sind z.B. das zu verarbeitende Kunststoff-Material (PLA, ABS etc.), Maße oder Farbmischbarkeit/Mehrfarbigkeit. Im Bereich der Metalle ist eine Farbmischbarkeit bzw. Mehrfarbigkeit hingegen grundsätzlich nicht relevant. Aus diesem Grund werden die additiven Fertigungsverfahren in Bezug auf das zu verarbeitende Material gesondert betrachtet.

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Austausch über additive Fertigungsverfahren mit der JJ3D UG

Diese Woche traf sich das DiHP Team mit Johannes Beischl, Mitgründer der JJ3D UG. Das Unternehmen betreibt die Website 3dmarktplatz24.de, über welche u. a. 3D-Drucker, 3D-Scanner, Zubehör und Filamente für private sowie gewerbliche Nutzer vertrieben werden.

Johannes Beischl beschäftigt sich bereits seit seines Master-Studiums an der Universität Würzburg mit Additiver Fertigung. Gemeinsam mit seinem Mitgründer der JJ3D teilt er seine Erfahrungen mit einer Vielzahl von Menschen und Branchen durch Service-Leistungen wie Trainings und Consulting. Themenschwerpunkte sind dabei u. a. Dental 3D-Druck oder CAD-Konstruktion.

Auch wir konnten uns mit ihm z. B. über die Qualität verschiedener additiver Fertigungsverfahren oder bestehende Plattformen und Geschäftsmodelle austauschen. Über eine weitere Zusammenarbeit im Verlauf des DiHP-Projektes und den Entwicklungen seines Unternehmens freuen wir uns schon jetzt.

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DiHP-Team zu Besuch im Kompetenzzentrum für Design und additive Fertigung (ADaM) bei Continental Engineering Services in Karben

Anfang diesen Jahres waren unsere Projektmitarbeiter Chiara Freichel und Adrian Hofmann zu Besuch im 3D Additive Manufacturing Center der Continental Engineering Services in Karben. Im Rahmen des Besuchs konnten sie einen Einblick in die dortige Produktion von Prototypen und den Umgang mit additiven Fertigungsverfahren bekommen und mit sich mit verantwortlichen Mitarbeitern über verschiedene Anforderungen und Problemstellungen austauschen. Die dabei gewonnen Erkenntnisse stellen einen wertvollen Beitrag zu den aktuellen Arbeitspaketen dar und fließen vor allem in den Projektbereich Transaktionsobjektgestaltung mit ein.

Einladung zum Kamingespräch am 15.11.2017 – Tradition ist kein Geschäftsmodell – Vorteile eines unternehmensweiten Datenfundaments

Das Komplex-e-Team lädt Sie am Mittwoch, den 15.11.2017 ab 18:00 Uhr zum kostenfreien Kamingespräch “Tradition ist kein Geschäftsmodell” ein. Dabei wird in ansprechender Atmosphäre darauf eingegangen, warum das Vorhandensein eines unternehmensweiten Datenfundaments im Zuge der Digitalisierung und der Industrie 4.0 immer bedeutsamer wird und welche Rolle ein elektronischer Datenaustausch auf Basis von eStandards dabei spielt. Gemeinsam wollen wir überdies mit Ihnen diskutieren, welche Herausforderungen sich Unternehmen dabei stellen und wie diese überwunden werden können.

Als Partner fungiert mit der NOXUM GmbH der Anbieter eines Product-Information-Management-Systems, welches Informationen, Content, Daten und Services in einer Lösung integriert.

Weitere Informationen zum Kamingespräch und Anmeldung

Projektseminar im IoT-Labor: Matching von ERP-Daten und Maschinen

Das effiziente Management von Geschäftsprozessen ist in heutigen Unternehmen essentieller Bestandteil nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit. Durch die voranschreitende digitale Transformation durch den Einzug des Internet of Things (kurz IoT) ergeben sich in Unternehmen Unmengen an Daten, dessen Auswertung sich maßgeblich auf die Steuerung, Gestaltung und Optimierung von Prozessen auswirken kann. In diesem Zusammenhang wurden drei Studenten zum Beginn des Sommersemesters im März 2017 beauftragt eine Schnittstellenbasierte Kommunikation mit Objekten des IoT auf einer Webplattform herzustellen. Gleichzeitig sollen Daten aus einem ERP-System in die Plattform automatisch integriert werden und dabei Angebot und Nachfrage von Produktionskapazitäten abgebildet werden. Hierbei hat ein lokaler Roboterarm die Rolle eines Produzenten übernommen, der durch die Plattform und ein Matching-Algorithmus ausgewählt wird. Zusätzlich dazu sollte der Produktionsprozess des Roboters durch Umwelteinflüsse veränderlich sein.

Die besondere Herausforderung hierbei war das Verknüpfen zahlreicher Dienste und Systeme vom ERP-System, über die Plattform bis hin zum Business Process Manager und den angesprochenen Geräten. Dabei mussten die Studenten sich in neue Programmiersprachen und fremde Schnittstellen einarbeiten und unkonventionelle Methoden anwenden, um die Aufgabenstellung erfolgreich zu meistern.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Durch das Starten des Matching Prozesses auf der Plattform werden Produktionsdaten aus einem ERP-System exportiert, auf unterschiedliche Produzenten verteilt und an ein Business Process Manager gesendet. Der dort definierte Produktionsprozess wird gestartet, überwacht und die Ergebnisse visuell für den Nutzer dargestellt.

In seiner aktuellen ERP-Podcastfolge vom 04.10.2017 spricht Prof. Dr. Axel Winkelmann mit den drei Studenten im Interview und geht dabei tiefer auf die Funktionsweise, Herausforderungen und mögliche Anwendungsszenarien ein.

Die Studenten präsentieren ihre Projektergebnisse (von links nach recht: Philipp Dais, Michael Ebinger und Kristof Reitz)

Startschuss für das Projekt DiHP: Kick-off-Veranstaltung in Berlin

Am 06.09.2017 hat sich das Projektkonsortium zusammen mit dem Projektträger in den Räumen der 3YOURMIND in Berlin eingefunden, um das Projekt in einem offiziellen Kick-off gemeinsam zu starten. Dabei wurden letzte organisatorische Fragestellungen durch den Vertreter des Projektträgers Herrn Jens Korell beantwortet und die Projektplanung durch den Projektleiter Prof. Dr. Axel Winkelmann von der Universität Würzburg vorgestellt. Anschließend wurden die ersten Ergebnisse und aktuelle Arbeitspakete erläutert und die nächsten Schritte abgestimmt. In den nun folgenden Anforderungsanalysen sollen vor allem die Praxispartner aus dem Projektbeirat sowie die Evaluationspartner im Projektkonsortium ihre Anforderungen an eine Marktplattform für Produktionskapazitäten einbringen und somit schon frühzeitig bei der Gestaltung unterstützen.

Das Projektkonsortium in Berlin: (von links nach rechts: J. Kolb (Universität Würzburg), M. Kleinschnitz (infosim), A. Drochner (3YOURMIND), Dr. D. Hock (infosim), K. Theet (Maul-Theet), Prof. Dr. A. Winkelmann (Universität Würzburg), J. Korell (PTKA), F. Geiger (Universität Würzburg), Prof. Dr. F. Thiesse (Universität Würzburg), M. Müseler (Betterguards Technology)

Projektstart: Plattform für den integrierten Handel mit Produktionskapazitäten

Ziel des Verbundvorhabens DiHP ist die Gestaltung und Konzeptionierung einer integrierten Marktplattform zur Absicherung von Produktionsausfällen durch den automatisierten und überbetrieblichen Handel von Produktionskapazitäten. Auf Basis standardisierter Schnittstellen zu aktueller Informationstechnologie muss die Plattform schnell und einfach in die vorhandene IT-Infrastruktur von KMU integrierbar sein. Durch die initiale Konzentration auf den Bereich der additiven Fertigung sollen die Machbarkeit und der wirtschaftliche Nutzen der Dienstleistung demonstriert werden, um die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf andere Branchen mit Hilfe eines breit aufgestellten Projektkonsortiums zu überprüfen.

Das Bundesministerium Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Bekanntmachung von Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen für „Technikbasierte Dienstleistungssysteme“, Themenfeld 2.1 „Produktionsbezogene Dienstleistungssysteme”.